Nutzungsbedingungen

zynno.host – Webhosting, Server und E-Mail · Stand: 2. November 2026

1. Geltungsbereich

Diese Bedingungen gelten für alle Leistungen von Jan-Dirk Königshausen, zynno.host (Anschrift siehe Impressum), im Folgenden „Anbieter“, gegenüber Kunden. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen schriftlich zugestimmt hat.

2. Vertragsschluss und Konto

  1. Der Vertrag kommt durch Registrierung im Kundenbereich und Bestätigung durch den Anbieter oder durch Bereitstellung der Leistung zustande.
  2. Der Kunde muss volljährig sein. Minderjährige benötigen die Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter.
  3. Angaben bei der Registrierung müssen richtig sein; eine erreichbare E-Mail-Adresse ist erforderlich. Änderungen sind unverzüglich im Konto zu aktualisieren.
  4. Zugangsdaten sind geheim zu halten. Der Kunde haftet für Handlungen über sein Konto, sofern er den Missbrauch zu vertreten hat. Der Verdacht auf Missbrauch ist dem Anbieter unverzüglich zu melden.
  5. Preise, Leistungsumfang und Zahlungsweise ergeben sich aus dem Angebot zum Zeitpunkt der Bestellung. Für kostenlose Angebote gelten diese Bedingungen entsprechend.

3. Leistungen

  1. Der Anbieter stellt je nach Buchung Webspace, Server-Ressourcen, E-Mail-Postfächer und zugehörige Verwaltungsfunktionen im Kundenbereich bereit.
  2. Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit. Eine bestimmte Verfügbarkeit wird nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart ist. Wartungsarbeiten, Sicherheitsupdates und Störungen außerhalb des Einflussbereichs (z. B. Netzausfälle beim Rechenzentrum) können zu Unterbrechungen führen.
  3. Der Anbieter darf Software, Konfiguration und Sicherheitsfunktionen anpassen, soweit der vereinbarte Leistungsumfang nicht wesentlich eingeschränkt wird.
  4. Ressourcengrenzen (z. B. Speicher, CPU, Arbeitsspeicher, Anzahl Postfächer) ergeben sich aus dem gebuchten Tarif. Bei dauerhafter Überschreitung darf der Anbieter die Nutzung begrenzen oder einen Tarifwechsel verlangen.

4. Pflichten des Kunden

  1. Der Kunde ist für Inhalte, Skripte und Software auf seinem Webspace oder Server selbst verantwortlich, auch für deren Aktualität und Sicherheit (z. B. Updates von CMS, Plugins und Themes).
  2. Der Kunde sichert seine Daten selbst regelmäßig. Angebotene Backup-Funktionen ersetzen keine eigene Datensicherung, soweit nichts anderes vereinbart ist.
  3. Der Kunde ist verantwortlich für die Rechtmäßigkeit seiner Inhalte und für die Einhaltung gesetzlicher Pflichten, die für sein Angebot gelten (z. B. Impressum, Datenschutzerklärung).

5. Zulässige Nutzung

Untersagt sind insbesondere:

6. Sicherheitsmaßnahmen, Sperrung, Meldeverfahren

  1. Der Anbieter setzt zum Schutz seiner Systeme und der Kunden technische Maßnahmen ein, u. a. eine Web Application Firewall, Ratenbegrenzung, Malware-Prüfung der Webspace-Dateien und Isolierung der Kundenumgebungen. Dabei können Anfragen blockiert werden. Dateien mit Schadsoftware-Fund können auf Wunsch des Kunden in Quarantäne verschoben oder bei akuter Gefahr durch den Anbieter isoliert werden.
  2. Bei Verstößen gegen Abschnitt 5, bei konkreter Gefahr für Systeme oder andere Kunden, bei behördlicher oder gerichtlicher Anordnung oder bei begründeten Hinweisen auf rechtswidrige Inhalte darf der Anbieter Inhalte oder Dienste ganz oder teilweise sperren. Der Anbieter benachrichtigt den Kunden dabei unverzüglich mit Begründung, soweit rechtlich zulässig, und bietet eine Möglichkeit zur Stellungnahme. Der Zahlungsanspruch bleibt bestehen.
  3. Hinweise auf rechtswidrige Inhalte können jederzeit an abuse@zynno.de gerichtet werden (URL, Begründung, Kontaktdaten). Der Anbieter prüft Hinweise zeitnah und entscheidet nach Prüfung über Maßnahmen.

7. Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten stehen in der Datenschutzerklärung. Verarbeitet der Kunde auf den Systemen des Anbieters personenbezogene Daten Dritter, gilt ergänzend die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung.

8. Haftung

  1. Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie soweit er eine Garantie übernommen hat.
  2. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf die der Kunde regelmäßig vertrauen darf) ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
  3. Im Übrigen ist die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Für Datenverlust haftet der Anbieter nur in Höhe des Aufwands, der bei ordnungsgemäßer, regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden zur Wiederherstellung angefallen wäre.
  4. Die Haftung nach den vorstehenden Regeln gilt auch für Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

9. Laufzeit und Kündigung

  1. Kostenlose Leistungen und Verträge ohne feste Laufzeit können beide Seiten jederzeit kündigen. Für kostenpflichtige Leistungen gelten Laufzeit und Kündigungsfristen aus dem Angebot.
  2. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund für den Anbieter liegt insbesondere bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen gegen Abschnitt 5 oder bei Zahlungsverzug vor.
  3. Nach Vertragsende hat der Kunde Gelegenheit, seine Daten zu exportieren. Danach löscht der Anbieter die Daten innerhalb angemessener Frist, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht.

10. Änderungen dieser Bedingungen

Der Anbieter darf diese Bedingungen mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn sich Gesetze, Rechtsprechung oder technische Gegebenheiten ändern oder die Änderung für den Kunden zumutbar ist. Der Anbieter teilt Änderungen mindestens vier Wochen vor Inkrafttreten per E-Mail mit. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die Änderungen als angenommen; der Anbieter weist in der Mitteilung auf diese Folge hin. Im Fall des Widerspruchs kann jede Seite zum Zeitpunkt des Inkrafttretens kündigen.

11. Schlussbestimmungen

  1. Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.
  2. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.
  3. Sind einzelne Bestimmungen unwirksam, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt.